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Im Zuge der letzten Modernisierungsarbeiten ging am 1 April 2004 nach einer Bauzeit von nur 2,5 Monaten ein völlig neuartiges Förderband in Betrieb. Das Ropecon Seilfördersystem, das die Vorteile einer Seilbahn mit jenen eines Förderbandes kombiniert, wurde in unserem Steinbruch Ramsau zum ersten Mal überhaupt in Betrieb genommen. Es transportiert auf seiner Länge von 287m vom Zwischenbunker zum Zwischensilo rund 250 t Material pro Stunde. Der höchste Abstand zum Boden beträgt 90m. Als Fördergurt wird ein Flachgurt aus mehrlagigem Polyester-Polyamidgewebe benutzt, auf den seitlich Wellkanten aufgebracht sind. Damit wird einerseits der kontrollierte Transport des Schüttgutes gewährleistet und zum anderen ein höherer Füllungsquerschnitt erreicht. Die Laufrollen laufen auf gespannten 10cm dicken Stahlseilen die links und rechts verlaufen. Auf diese Weise ist es möglich das System über unwegsames Gelände, Straßen oder Gebäude zu führen ohne eine Stütze verwenden zu müssen (siehe Abb.) Ein weiterer Vorteil dieses Sytems ist, dass der Gurt mit einem spiralartigem System um 180° gedreht wird so dass die beschmutzte Seite des Gurtes nicht nach unten zeigt. (Schutz vor herabfallenden Steinen)


Betriebswirtschaftliche Vorteile:

Einsparungspotenzial bei Betriebs und Wartungskosten der vollauromatischen Anlage

keine Staub-, Abgas- und Lärmentwicklung

Energieersparnis


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